Dezentrale Stromversorgung: ökologisch und umstritten

Dezentrale Stromversorgung: ökologisch und umstritten

07. September 2010
Dezentraler, in kleinen Kraftwerken hergestellter Strom scheint erhebliche Vorteile zu haben – trotzdem bleibt diese Form der Energieerzeugung umstritten und findet noch keine breite Akzeptanz. Zu den Vorteilen zählen geringere Unfallrisiken, kürzere Verteilstrecken und damit weniger Verluste, grössere Versorgungssicherheit, weniger Abhängigkeiten sowie, je nach Art der genutzten Energie, weniger schädliche Auswirkungen auf die Umwelt.
 
Doch stimmen diese Vorteile wirklich? Und wie steht es um die Nachteile? Als wesentliche Nachteile werden oft genannt: zu geringes Potenzial, zu hohe Kosten, mangelndes Qualitätsniveau, Belastung des Übertragungsnetzes, schwierige Steuerung des Stromdargebots sowie, je nach Art der genutzten Energie, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt.
An der Tagung erläutern verschiedene Referenten die gängigen Argumente, die für und gegen eine dezentrale Stromversorgung aufgeführt werden, und diskutiert sie kritisch.
 
Zielpublikum: VertreterInnen der öffentlichen Hand, der Energiewirtschaft, von Wirtschafts- und Umweltverbänden, PolitikerInnen, Medien.
 
 
 

Solothurn

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07. September 2010