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Unterwegs im Dickicht der Zukunft

Ein Urwald, exzentrische Spinnennetze oder besonders kreative Termitenbauten? Beim Film von Richard Hardy, einem Absolventen der britischen Bartlett School of Architecture, geht es um nichts von alledem: Hardy will mit seiner Animation sein Ideal einer nachhaltigen Stadt, der „Transzendenten Stadt“, veranschaulichen.
 
 
Beim Konzept seiner „Transcendent City“ (Transzendente Stadt) hat Hardy an eine Gesellschaft gedacht, die sich zu wenig um drohende ökologische Gefahren kümmert. In diesem Zusammenhang stehe ‚Transzendent’ für einen Punkt, an dem künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz überholt habe, präzisiert Hardy. Das heisst, bei dieser „Transzendenten Stadt“ handelt es sich um eine Art autonome, weltumspannende Maschine, die sich den Ökosystemen ihrer jeweiligen Umgebung selbstständig anpasst und entsprechend weiter entwickelt. Die dafür nötigen Prozesse werden laut Hardy mittels Nanotechnologie gesteuert.
 
Was immer man von dem eher bedrohlichen Szenario halten mag, in dem künstliche Intelligenz sich um das Wohlergehen der Menschheit und des Planeten kümmert: Sehenswert ist die Animation allemal. Denn ein bisschen erinnert Hardys schaurig schöne neue Welt an die aufwendig gestalteten Hintergründe japanischer Animes. (mai)
 
 
 
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