Beim Betriebsgewinn (EBIT) blieben 426,8 Millionen Franken - ein Minus von 13,1 Prozent. In einem aussergewöhnlich schwierigen Umfeld seien diese Ergebnisse aber überzeugend, schreibt Geberit in einer Mitteilung vom Donnerstag. So hätten auch ein tieferes Finanzergebnis und eine einmalige Steuerbelastung den Gewinn beeinflusst. Der Umsatzrückgang sei zudem auch mit Währungsverlusten zu begründen. In lokalen Währungen hätte der Umsatz um 8,9 Prozent abgenommen.
Geberit sieht diese Zahlen trotz allem positiv und vermeldet weiter, die finanzielle Situation des Unternehmens sei auf einem sehr gesunden Niveau. Der Gruppe stand per Ende September 2009 ein Nettocash-Betrag von 219,2 Millionen Franken zur Verfügung (150,3 Millionen Franken per Ende 2008). Die Eigenkapitalquote stieg von 63,9 Prozent per Ende 2008 auf 64,3 Prozent an. In den ersten neun Monaten 2009 wurden 63 Millionen Franken (Vorjahr 93,9 Millionen Franken) in Sachanlagen investiert. Geberit beschäftigte per Ende September 2009 5680 Mitarbeitende, 17 weniger als am Ende des Jahres 2008.
Für die Zukunft seien Prognosen schwierig, schreibt Geberit weiter. Am stärksten von der Krise betroffen sei der Wohnungsneubau, aber auch andere Sektoren wie das Renovationsgeschäft seien weiterhin rückläufig. Besserung sei nicht vor 2011 zu erwarten. (sda/wa)


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