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Abschwung gestoppt

Nach einem Umsatzeinbruch im Geschäftsjahr 2009 sieht es für die Hilti-Gruppe nun wieder rosig aus: 2010 ist es dem Konzern nämlich gelungen den Betrieb zurück auf die Erfolgsschiene zu bringen. Einziger Wehrmutstropfen: Ohne den starken Franken wäre der Umsatz höher ausgefallen.
 
Die Hilti-Gruppe hat die Wende geschafft: Der Baugeräte-Hersteller steigerte im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz um 2 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken. Ohne Währungseinflüsse hätte das Wachstum jedoch 7 Prozent betragen. Der Hersteller der legendären roten Bohrmaschinen profitierte von der zunehmend stabileren Wirtschaft sowie von der Dynamik in den Schwellenländern, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung am Freitag schrieb. Einen wesentlichen Beitrag zur Umsatzsteigerung habe zudem der Geschäftsbereich "Solar" mit Befestigungssystemen für Photovoltaik-Module geleistet, getrieben vom starken Anstieg der installierten Kapazität in Europa und den USA. Sehr unterschiedlich gestaltete sich die Entwicklung in den Regionen. Während Lateinamerika mit 21 Prozent und der Mittlere Osten und mit 12 Prozent stark zulegten, betrug das Wachstum in Europa noch 6 Prozent. Nach wie vor rückläufig seien Spanien, Portugal und Irland.
 
Hilti zeigte sich mit der Umsatzentwicklung zufrieden: "Das Ergebnis liegt insgesamt sogar leicht über unseren Erwartungen", sagt CEO Bo Risberg mit Blick auf das Umsatzwachstum. In 2011 gelte es, den Erholungskurs weiter fortzusetzen. Der detaillierte Jahresabschluss gibt Hilti am 11. März 2011 bekannt. (ffi/sda)
 
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