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Für das Lächeln eines Kindes

Die „baublatt“-Herausgeberin Docu Media Schweiz GmbH hat im Namen ihrer Kunden der Stiftung Wunderlampe eine Spende von 3000 Franken überreicht. Die Organisation erfüllt Herzens­wünsche von schwer kranken oder behinderten Kindern.
 
 
Er hat ihn noch nie gesehen, aber trotzdem ist der kleine Ronny einer der grössten ­Micky-Maus-Fans, den es überhaupt gibt. Zum ersten Mal von der Zeichentrickfigur gehört hatte der blinde Jung in der Schule. Von da an wünschte er sich nichts sehnlicher, als die berühmte Maus zu treffen, um sich wie alle ­anderen Kinder auch ein Bild von ihr ­machen zu können. Und tatsächlich: Für Ronny ging der Traum in Erfüllung. Zusammen mit seiner ­Mutter und Patin fuhr er ins Disneyland Paris, wo er ­Micky traf. «Minutenlang tastete Ronny die Maus ab, bis er schliesslich zufrieden meinte, dass auch er nun wisse, wie sie aussehe», ­erzählt Karin Haug-Bleuler. Für sie ist es eines der schönsten ­Erlebnisse, die sie mit ihrer Stiftung Wunderlampe gemacht hat.

700 Kinder beschenkt

Seit 2001 erfüllt Haug-Bleuler mit ihren Mitarbeitern Herzenswünsche von schwer kranken und ­behinderten Kindern. Die Idee, eine Stiftung zu gründen, kam der Hausfrau und Mutter durch ein persönliches Erlebnis: «Ich hatte einmal die Gelegenheit, einem mir nahestehenden Menschen, den letzten Wunsch erfüllen zu dürfen.» Von diesem Moment an habe sie gewusst, dass sie auch anderen Menschen diese Freude schenken wollte. Mittlerweile konnte sie mit ihrer Organisation über 700 Träume wahr werden lassen.

Kein bestimmter Sponsor

Auch 2012 hat die Stiftung Wunderlampe alle Hände voll zu tun, denn die Wunschliste für das kommende Jahr wird immer länger. Um alle Träume wahr werden zu lassen, ist die Organisation auf Unterstützung angewiesen. Finanziert wird sie nämlich nur über Spenden. «Wir haben uns bewusst ­gegen einen bestimmten Sponsor entschieden, weil wir allen möglichen Firmen, Privaten und Organisationen die Möglichkeit bieten wollen, zu ­helfen», sagt Haug-Bleuler.
Für die Docu Media Schweiz GmbH, führende Anbieterin von Informationen für die Schweizer Baubranche und Herausgeberin des «baublatts», war es naheliegend die Stiftung zu unterstützen. Denn die Firma hat sich dazu entschlossen, bei der Aktion «Spenden statt schenken» mitzumachen. Statt ihre Kunden mit Präsenten zu überhäufen, stiftet sie in deren Namen 3000 Franken.
 
«Mit dieser Aktion haben wir bereits letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht. Die Kunden wussten die Aktion zu schätzen», sagt Ulrich Reichel, Gesamtleiter Vertrieb und Marketing. Deshalb sei das Unternehmen dazu übergegangen, jedes Jahr an Weihnachten eine Hilfsorganisation zu unterstützen. Die Stiftung Wunderlampe wurde auserkoren, weil sie sich regional be­tätigt. «Uns war es sehr wichtig, dass die Hilfe direkt vor Ort passiert», sagt CEO Urs Thüring. «Denn oft wird vergessen, dass auch in unserer Nähe bedürftige Kinder sind. Vielleicht sogar mehr als wir denken.» (bb)
 
 
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