Zur blumigen Aktion gehören neben 38 Rosen auch Ameisen, Marienkäfer und eine Biene von der Grösse eines Smarts. Zudem sorgen 20 überdimensionierte, einzelne Blütenblätter für weitere Farbtupfer entlang der Strasse. „Rosen stehen für Romantik, Feste und sogar für Tod oder Kommerz“ erklärt Ryman im Veranstaltungsportal „New York Social Diary“. Mit seinen künstlichen Riesenblumen will Ryman aufzeigen, wie sich die Bedeutung der Rosen wandeln kann. „Das Grössenverhältnis ist ein Teil davon, die Einen sehen sie von oben aus der Wohnung und die anderen von unten von der Strasse aus.“
Das Pflanzen der Rosen oder vielmehr ihre Montage war aufwendig. Die Stiele und Blätter aus rostfreiem Stahl und Fiberglass wurden teilweise vor Ort zusammen gebaut. Danach „setzte“ man in Betonblöcke, die wiederum im Boden verankert wurden. Zuletzt wurden die Rosenbeete mit Erde aufgefüllt, während Ryman mit Farbe die beim Aufbau entstandenen Flecke ausbesserte. Rymans Rosen blühen übrigens noch bis zum 31. Mai, dann werden sie wohl von realen Blumen abgelöst sein. (mai)
Park Avenue
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