Ende Oktober wurden die beiden fertig gestellten Einspurtunnel Sedrun Nord technisch überprüft. Wie die Alptransit mitteilt, sind damit nun die beiden Tunnelröhren nördlich der Multifunktionsstelle Sedrun bis zur Losgrenze Amsteg termingerecht an die AlpTransit Gotthard AG übergegangen. Auch der Kostenrahmen sei eingehalten worden, heisst es weiter.
Währenddessen wurde im selben Zeitraum in der Weströhre des Südvortriebs die ursprünglich bestellte Loslänge erreicht. Seither befindet sich der Vortrieb in der vor rund einem Jahr ausgelösten Losgrenzenverschiebung. Diese ermöglicht einen Ausbruch um weitere 1.5 Kilometer Richtung Süden. Ohne diese Massnahme wäre der Vortrieb eingestellt worden, und man hätte auf die Ankunft der Tunnelbohrmaschine von Faido her warten müssen.
Zwischen Sedrun und Faido müssen die Mineure jetzt noch rund 4,5 Kilometer ausbrechen. Der erste Hauptdurchschlag im 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel wird voraussichtlich in rund einem Jahr stattfinden. – Ingesamt wurden bis jetzt rund 92 Prozent der rund 151,8 Kilometer Schächte, Stollen und Tunnelröhren des Gotthard-Basistunnels ausgebrochen. Mit dem kommerziellen, fahrplanmässigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels rechnet die Alptransit im Jahr 2017. (pd/mai)




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