
Futuristische Architektur in Singapur: die Konzerthalle Esplanade.
Bei den Forschungsarbeiten wird das Augenmerk auf drei Schwerpunkte gelegt: Den ersten Schwerpunkt bilden nachhaltige Gebäudetechnologien, neue Materialien und die Architektur. Der zweite Schwerpunkt beinhaltet die Stadt als System mit Herausforderungen wie etwa dem öffentlichen und privaten Verkehr, einem umweltfreundlichen Wasserhaushalt oder sozialen Entwicklungen. Der dritte Schwerpunkt liegt auf der Raumplanung.
Der Ansatz des „Future Cities Laboratory“ bestehe darin, diese Schwerpunkte sinnvoll miteinander zu verbinden und ihre Wechselwirkungen zu erforschen, erklärt die ETH dazu in einer Pressemitteilung. „Die Architekten, Planer und Wissenschafter sehen und entwerfen die Stadt als dynamisches System, in dem Menschen interagieren und Ressourcen wie Energie, Wasser, Raum, Kapital, Material oder Information ständig im Fluss sind“, heisst es dazu weiter.
Das Labor sei für die ETH eine gute Gelegenheit, um Modelle und Simulationen, die etwa für die Raumplanung oder die Gebäudetechnologie entwickelt wurden, in Design Resarch Studios für tropische und asiatische Städte zu testen, erklärt dazu Gerhard Schmitt, Delegierter der Zürcher ETH für Internationale Institutionelle Angelegenheiten in der Mitteilung. Überdies wollen die im Labor arbeitenden Architekten, Ingenieure und Wissenschafter intensiv mit den für Städteplanung zuständigen Behörden in Singapur zusammen arbeiten. (mai)


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