TACO steht für „Three dimensional Adaptiv Camera with Object detection and foveation“. Beteiligt sind Österreich, Deutschland und Norwegen. Dieses Projekt soll Robotern zu einer vielschichtigeren Wahrnehmung verhelfen: bis anhin konnten Roboter zwar mittels spezieller Sensoren ihre Umgebung zwar erfassen, sie sind nur sehr begrenzt fähig, die daraus resultierenden Informationen anzuwenden und das Gesehene gar interpretieren. Dem soll TACO abhelfen, in dem es Robotern eine „menschlichere“ Wahrnehmung ermöglicht. Denn im Gegensatz zu Robotern sehen Menschen differenzierter, weil das Sichtfeld ihres Auges meist auf Elemente in der eigenen Umgebung konzentriert wird, die sie als interessant oder wichtig empfinden. Das kann ein Ball sein, der die Strasse entlang rollt, während man Auto fährt oder die Kaffeeetasse, die man gerade im Begriff ist, aus der Kaffeemaschine zu nehmen. In beiden Fällen bewegt sich das menschliche Auge, um einen bestmöglichen Eindruck des entsprechenden Objektes zu erhalten. Diese Fähigkeit sollen mit TACO auch Roboter erhalten, und zwar mittels einer besonderen 3D-Kamera, die das menschliche Auge imitiert. Eine solche 3D-Kamera kann laut TACO sogar noch etwas mehr als das menschliche Auge: Sie kann etwa präzise Informationen über die Entfernung zu einem bestimmten Punkt liefern. Das heisst, der Roboter wird eher in der Lage sein, die Kaffeetasse zu greifen, wenn er weiss, dass sie 52 Zentimeter entfernt ist als wenn er wie ein Mensch registriert, dass sie sich „eher rechts im Visualisierungsbereich“ befindet. (mai/mgt)
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Menschliche Augen für Roboter
Auf den Spuren von Terminator und Co.
Roboter auf der Baustelle statt Menschen? Gut möglich. Denkbar wären Roboter auch als Reinigungskraft oder im Bereich Sicherheit. Zumindest wenn sich die Visionen der Wissenschafter, die am europäischen Forschungsprojekt TACO beschäftigt sind, erfüllen.
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