Eine Überprüfung des Staudamms hat zwar ergeben, dass er den geforderten Bedingungen entspricht, wie das ewz am Freitag mitteilte. Beim Auftreten eines extremen Sicherheitshochwassers, das statistisch alle 10'000 Jahre auftritt, müsse man im Bereich der Staudammkrone jedoch mit Durchsickerungen rechnen.
Nach Absprache mit Experten hat das ewz daher beschlossen, den betroffenen Dammbereich zu sanieren. Dazu werden die obersten 2,5 bis 3 Meter Material abgetragen und dafür dichtes Erdmaterial eingebaut. Dieses kann auch im Extremfall die Durchsickerung verhindern, wie es in der Mitteilung heisst.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich vom 1. Oktober bis Mitte November. Nach der Sanierung wird der zwischen 1950 und 1954 erbaute Damm gleich aussehen wie bisher. (sda)

