Mit der Überdeckung im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der dritten Gubriströhre könne die Landschaft geschont, das Dorf Weiningen repariert und eine Nutzungszone von 10'000 Quadratmetern für Wohnen und Wirtschaft geschafen werden, heisst es in einer Mitteilung des Komitees. Dem am Mittwoch konstituierten Komitee gehören Exponenten der Limmattaler Wirtschaft an.
Die Ergänzung des Projektes für eine dritte Gubrist-Röhre der Nordumfahrung Zürich durch eine Portalüberdeckung wird in einer Motion von Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) gefordert, über die die Kleine Kammer voraussichtlich am nächsten Mittwoch debattieren wird. – Der Nationalrat wird über einen gleichlautenden Vorstoss von Ernst Schibli (SVP) beraten. Allerdings beantragt der Bundesrat die Ablehnung beider Motionen. Es müsse mit mehrjährigen Verzögerungen und Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe gerechnet werden, heisst es.
Gemäss dem Komitee, dem vor allem Vertreter der Limmattaler Wirtschaft angehören, könnte bei einer Zustimmung durch das Parlament sofort mit der Detailplanung begonnen werden, weil dann verschiedene Einsprachen zurückgezogen würden. Andernfalls werde die Gemeinde Weiningen das zeitraubende Verfahren fortsetzen und den Weg ans Bundesgericht berschreiten. Allerdings bestehe «begründete Aussicht, dass das Anliegen vom Bundesgericht am Ende doch noch gutgeheissen würde», heisst es in der «Chance Gubrist»-Mitteilung. Diesen Zeitverlust gelte es zu verhindern. (sda/mai)



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