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Pilotoprojekt für kostengünstig eingezogene Glasfasern

In Freiburg beginnt die Datenautobahn der Zukunft: Die Chefs der Swisscom und des Westschweizer Energieversorgers Groupe E und der Präsident des Freiburger Staatsrats haben im Stadtquartier Torry die ersten Glasfasern eingezogen.
 
Bei dem Pilotprojekt gehe es darum herauszufinden, wie man das Glasfasernetz am kostengünstigsten bauen könne, sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter an der Baustelle vor den Medien. Dafür will man man die Kabelschächte der Groupe E und der Swisscom nutzen. Doppelspurigkeiten sollen vermieden werden. Bereits im kommenden Februar sollen laut Schloter die ersten Kunden ihr Internet, Fernsehen und Telefonie auf dem Glasfasernetz nutzen können. Bis zum nächsten Sommer will man dann sämtliche 2600 Haushalte und 150 Unternehmen des Quartiers an das Glasfasernetz angebunden haben.
 
Fallen die Ergebnisse des Pilotprojekts positiv aus, könnte bis im Jahre 2025 der ganze Kanton mit dem Glasfasernetz abgedeckt werden. Darüber hinaus plane Groupe E, in ihrem ganzen Versorgungsgebiet Glasfasern zu verlegen, das heisse auch im Kanton Neuenburg und einem Teil des Kantons Waadt, sagte Groupe E-Chef Philippe Virdis. (sda)
 
 
 
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