Bei deutlich über der Hälfte handelt es sich um standartisierte Muster- Einwendungen, wie Bernard Staub, Chef des Solothurner Amts für Raumplanung erklärt. Vereinzelt habe es sogar Einwendungen aus dem Ausland gegeben, hielt Staub fest. Gegen ein neues AKW machte unter anderem die Allianz „Nein zu neuen AKW“ stark, die fordert, die Richtplananpassungen ersatzlos fallen zu lassen. Dieser Allianz gehören über 30 Organisationen an: unter anderem Greenpeace, die Schweizerische Energie-Stiftung (SES), der Verkehrsclub Schweiz (VCS) sowie der WWF Schweiz.
Von den Gemeinden im Solothurner Niederamt hatte sich in der Vorkonsultation einzig Dulliken SO gegen ein zweites AKW Gösgen stark gemacht. Andere Gemeinden forderten eine gerechtere Abgeltung der benachbarten Gemeinden. Des Weiteren stellte sich die Baselbieter Regierung gegen ein neues AKW in der Nachbarschaft. Bei der Mitwirkung zu den Anpassungen im Richtplan konnten alle Privatpersonen und Verbände Einwendungen machen. Diese sind jedoch nicht verbindlich, sondern gelten vielmehr als „Stimmungstest“.
Von den Gemeinden im Solothurner Niederamt hatte sich in der Vorkonsultation einzig Dulliken SO gegen ein zweites AKW Gösgen stark gemacht. Andere Gemeinden forderten eine gerechtere Abgeltung der benachbarten Gemeinden. Des Weiteren stellte sich die Baselbieter Regierung gegen ein neues AKW in der Nachbarschaft. Bei der Mitwirkung zu den Anpassungen im Richtplan konnten alle Privatpersonen und Verbände Einwendungen machen. Diese sind jedoch nicht verbindlich, sondern gelten vielmehr als „Stimmungstest“.
Drei AKW-Gesuche
Der Stromkonzern Alpiq hatte im Juni 2008 das Rahmenbewilligungsgesuch für Gösgen II beim Bund eingereicht. Es sieht einen Leichtwasserreaktor mit einer Leistung von bis zu 1600 Megawatt vor. Neben diesem Gesuch liegen beim Bundesamt für Energie (BFE) auch Gesuche für ein neues AKW in Mühleberg BE und Beznau in Döttingen AG. Der Bundesrat entscheidet über die drei Gesuche voraussichtlich im Mai 2012. (sda)


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