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Es ist nicht alles Gold ...

Die geplante Nobelresidenz bei Davos, das Hotel Intercontinental, soll unter anderem durch  integrierte Luxuswohnungen mitfinanziert werden. Ein Kaufvertrag ist laut der "Südostschweiz" bislang noch keiner unterschrieben worden.
 
 
Gleich einem grossen, goldenen Ei soll sich das neue Hotel bei Davos in die Landschaft einbetten. Allerdings stand das Projekt aus der Feder von Stararchitekt Matteo Thun von Anfang an unter keinem besonders guten Stern. Zuerst war der Baustart mehrere Male verschoben worden: Ursprünglich hatte man ihn für April 2009 vorgesehen. Die Bagger fuhren dann erst vergangenen Juli auf.
 
Investieren will man in die Luxusresidenz 155 Millionen Franken. Mitfinanzieren sollen sie 38 im Hotel integrierte Nobelwohnungen. Wer hier wohnen will, blättert 3,5 Millionen Franken für ein Appartement mit Balkon hin. Das Interesse an solchen Immobilien ist offenbar noch nicht ganz erwacht. Wie die Südostschweiz berichtet, wurde noch für keine der Wohnungen ein Kaufvertrag unterschrieben. Immerhin sind laut dem zuständigen Fondsmanager der Credit Suisse schon zwölf reserviert. Unter den potzeniellen Käufern befänden sich gemäss Angaben der Credit Suisse elf Schweizer und lediglich ein Ausländer, schreibt die Zeitung. Damit bestätige sich ein Trend, denn seit 2007 habe im Ausland das Interesse an Zweitwohnungen in Graubünden spürbar nachgelassen.  (mai)
 
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