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« Zurück zur Übersicht: Rückbau der Berner Schanzenpost

Entsorgung von Asbest und PCB

Die Schanzenpost beim Berner Hauptbahnhof soll ersetzt werden. Nun bereitet die Post den Rückbau des alten Gebäudes vor. Die ersten Arbeiten beginnen diesen September. Dann werden unter anderem Asbest-Rückstände aus dem Gebäude entfernt.
 
 
Der erste Schritt zum Rückbau der Post bildet die Entfernung von Schadstoffen. Bei dieser Totalsanierung geht es um die letzten Rückstände von Schadstoffen, die im Zuge der Asbestsanierung in den 90er Jahren noch in den Gebäuden und Installationen verblieben waren. Bei den Schadstoffen geht es neben Asbest umd PB (Polychlorierte Biphenyle). Sie stellten keinerlei Gefahr für die Menschen in den Gebäuden und die Passanten dar, so die Post. Man habe regelmässige Messungen und Inspektionen durchführen lassen, heisst es weiter. Bei den asbesthaltigen Restvorkommen handelt es sich unter anderem um Mörtel an Rohrisolierungen, leichte Platten in Elektro-Steigschächten, Bänder und Gewebe in den Metallrahmen von Brandschutztüren und Fensterdichtungen. Diese Totalsanierung wird laut Post „sehr aufwendig“ durchgeführt: Die Bereiche der Gebäude, wo Restschadstoffe zu entfernen sind, würden luftdicht abgeschottet. Die für diese Arbeiten Kosten lägen bei einem hohen einstelligen Millionenbetrag. Läuft alles nach Plan sind diese Arbeiten im Frühjahr 2011 abgeschlossen. Danach will man mit dem Neubau beginnen.
 
Im Herbst 2014 soll der Neubau schliesslich bezogen werden. Neben Arbeitsplätzen für 1'600 Mitarbeiter und einer Poststelle sollen verschiedene Geschäfte im neuen „PostParc“ unterkommen. Zurzeit wird das entsprechende Baugesuchsverfahren vom Berner Regierungsstatthalteramt behandelt. (mai/mgt)
 
 
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