Im Jahr 2006 starteten die Bauarbeiten zum ausgefallenen Bau. Das geschwungene, weisse Dach, das das Gebäude wie ein gewelltes Zelt überspannt, besteht aus einer gigantischen Holzkonstruktion von einer Gesamtfläche von 8'000 Quadratmetern. An ihrem höchsten Punkt misst sie 77 Meter. Zum ausgefallenen Dach inspirierte die Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines ein traditioneller chinesischer Strohhut. Dies zeigt sich an der Holzkonstruktion, die an das Geflecht eines solchen Hutes erinnert.
Die neue Kunsthalle im elsässischen Metz wird keine eigene Sammlung besitzen, sondern auf den Fundus des Pariser Mutterhauses zurückgreifen. Dieses verfügt über mehr als 65'000 Werke. Die Kollektion des Centre Pompidou gilt als grösste Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst Europas. (mai)



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