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« Zurück zur Übersicht: Die KWO prüfen den Bau eines Pumpspeicherwerks

26-Kilometer-Stollen beim Grimselpass

Die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) klären die Machbarkeit eines Pumpspeicherwerks ab. Für ein solches Projekt bräuchte es einen 26 Kilometer langen Wasserstollen zwischen dem Räterichsbodensee am Grimselpass und der Axalp.
 
 
Der Wasserstollen müsste ein Gefälle von gerade mal 30 Metern überwinden. Wie der aktuellen Ausgabe der „Berner Zeitung“ zu entnehmen ist, soll von der Axalp ein Druckschacht das Wasser zu einem 1'200 Meter tiefer gelegenen Pumpspeicherwerk am Brienzersee führen. Unter Umständen könne man mit diesem Werk Energie im Umfang eines Wasserkraftwerks gewinnen, wird Pressesprecher Dres von Weissenfluh im Artikel zitiert. Man sei aber erst noch im Anfangsstadium. Eine vom Kanton Bern eingesetzte Begleitgruppe wird in den kommenden Monaten prüfen, ob sich das Aaretal für eine Anlage mit einer grossen Leistung eigne.
 
Wie von Weissenfluh gegenüber der „Berner Zeitung“ erklärt, zeigen die Ergebnisse der ersten Abklärungen, dass eine solche Anlage technisch möglich und wirtschaftlich auch rentabel sein könnte. Von Weissnfluh rechnet noch dieses Jahr mit ersten konkreten Erkenntnissen aus der Machbarkeitsstudie. (mai)
 
 
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