Neben dem neuen Strassenbelag sind entlang des Viale Stazione, der die Altstadt mit dem Bahnhof verbindet, Bäume gepflanzt, Lampen aufgestellt und kleine Brunnen errichtet werden. Doch über diesem Vorhaben schwebt das Damoklesschwert eines Referendums. Vorab SVP und Grüne äusserten sich kritisch zum Projekt: Sie verwiesen darauf, dass die Stimmbürger von Bellinzona im Juni 2003 mit grosser Mehrheit eine Neugestaltung der Piazza Collegiata abgelehnt hatten. SVP-Gemeinderat Paolo Camillo Minotti, der gleichzeitig auch als Sekretär des Tessiner Heimatschutzes amtet, stellte die Frage, ob das Projekt denn das historische Zentrum des Tessiner Hauptortes tatsächlich verschönere. Der vorgesehene Granit stamme zwar aus der Region. Aber für die Bahnhofstrasse und die Piazza Collegiata gebe es kein besseres Material als den rötlichen Porphyr, der auf ideale Weise mit den Gebäuden in der Altstadt kontrastiere, meint Minotti.
Die Investitionen für die Sanierung des Untergrundes und der anschliessenden Neugestaltung der Strasse und des Platzes vor der Collegiata-Kirche belaufen sich auf 5,5 Millionen Franken. (sda)



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