Ein elfjähriges Mädchen war bei den Treppen unterhalb des Bärenparks in die Aare gefallen. Das Mädchen aus dem Tessin habe nicht schwimmen können und sei hilflos die Aare hinuntergetrieben, hiess es in der SF-Sendung „Schweiz aktuell“. Es konnte sich aber gleich nach der Nydeggbrücke an einem Steinvorsprung festhalten und um Hilfe rufen. Ein Anwohner rettete das Mädchen. Das Kind blieb unverletzt. Wegen des Vorfalls hat die Stadt Bern nun die seit längerem diskutierte Sicherheitsfrage neu überprüft. „Ich habe angeordnet, dass unverzüglich ein Zaun hingestellt wird“, sagte Nause im „Regionaljournal“ von Radio DRS. Fürs erste handle es sich um ein Provisorium. definitive Lösung solle bis im Herbst gefunden werden.
Neu ist die Diskussion um die Sicherheit der Anlage ist nicht. Nause wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Bauwerk ja seinerzeit so abgenommen worden sei und dass es Begehungen mit Experten gegeben habe. Dabei sei die Unfallgefahr als nicht gravierend eingestuft worden. Doch nun stelle man fest, dass es massiv hohe Besucherströme gebe und dass die Leute abgelenkt würden, sagte nause. Deshalb dränge sich der Zaun nun doch auf. (sda)
Bärenpark Bern
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