Damals hatte der Kantonsrat zusätzlich gegen 13 Millionen Franken für den Spitalneubau bewilligtd. Wegen der deutlich zu knapp bemessener Reserven drohte ein Finanzengpass. Daraufhin habe man "eine harte Sparrunde eingeläutet", wird Baudirektor Heinz Tännler in einer Mitteilung der Baudirektion zitiert. Die Sparrunde hatte Erfolg, wie die nun vorgelegten Schlussabrechnungen zeigen: Von den Krediten über insgesamt 212,6 Millionen Franken für Spital, Parkhaus sowie geschützte Operationsstelle wurden knapp 18 Millionen nicht beansprucht. Inbegriffen sind hier Rückstellungen zur Optimierung des Betriebs, wie aus der Mitteilung hervor geht.
Einen wichtigen Beitrag für den guten Abschluss leistete gemäss Mitteilung die verantwortliche Totalunternehmung. Mehr als die Hälfte aller Aufträge vergab sie an Zuger Unternehmen gingen.Ggünstiger als erwartet kam ebenfalls der Neubau des Pflegezentrums Baar: Einsparungen bei Projektierung und Unterschreitungen des vom Volk bewilligten Objektkredits ergaben insgesamt 2,5 Millionen Franken eingesparte Ausgaben.
Diese Zahlen beziehen sich laut Mitteilung auf die 60 Prozent, die der Kanton an die Gesamtkosten beiträgt. Aber auch die Stiftung Pflegezentrum Baar, welche für die übrigen 40 Prozent aufkommt, könne von den Kostenunterschreitungen profitieren. Die Bauabrechnungen werden nun dem Kantonsrat zur Genehmigung vorgelegt. (sda)


Sie haben eine Meinung zu diesem Thema? Dann geben Sie jetzt Ihren Kommentar ab. Zum Kommentieren müssen Sie sich einloggen (zur Registrierung).