Die Stadt solle nur noch Bauten ohne religiöses Erscheinungsbild bewilligen, lautete Hofers Forderung. "Religion findet im Herzen statt und nicht in irgend einem monumentalen Gebäude", so die Ansicht Hofers. Monumentale religiöse Bauten seien eine Machtdemonstration, egal von welchem Glauben sie zeugten. Der Gemeinderat empfahl dem Parlament, die Forderung abzulehnen. Hofer selber entschärfte seinen Vorstoss im Verlauf der Debatte und zog zwei strittige Punkte zurück.
Übrig blieb letztlich noch ein Punkt, der verlangte, dass nur noch der Umgebung angepasste, diskrete Hinweise angebracht werden dürften, die auf eine religiöse Nutzung von Gebäuden hinwiesen. Doch auch diesen Punkt lehnte das Parlament mit 45 gegen 15 Stimmen ab. (sda)


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