News : Politik

« Zurück zur Übersicht: Bearbeitung des Agglomerationsprogramms Basel neu organisiert

Deutschland und Frankreich sind beratend dabei

Die Region Nordwestschweiz hat eine neue Organisation für die Bearbeitung und Eingabe eines zweiten Agglomerationsprogrammes Basel geschaffen. Bis Mitte 2012 wollen vier Kantonsregierungen ein optimiertes Programm beim Bund einreichen.
 
 
Beteiligt sind die Kantone Basel-Stadt, Baselland, Aargau und Solothurn. Sie wollen eine gemeinsame Trägerschaft für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Agglomerationsprogrammes Basel gründen. Mit beratender Stimme sollen neu auch regionale Vertreter aus Deutschland und Frankreich mitwirken, teilten die Bau- und Verkehrsdepartemente der vier Kantone am Montag mit. Diese Trägerschaft erfülle die Anforderungen des Bundes, heisst es weiter. Zudem ermögliche sie eine kantonsunabhängige Gesamtsicht auf die Agglomeration. Alle vier Kantonsregierungen haben die notwendigen Beschlüsse für die Schaffung der Trägerschaft bereits gefasst, wie es weiter heisst.
 
Die operative Arbeit wird von einer neu gegründeten Geschäftsstelle beider Basel wahrgenommen. Der Leiter dieser Stelle soll dem Agglomerationsprogramm "ein Gesicht geben". Sobald der der Baselbieter Landrat der neuen Organisationsform zugestimmt habe, soll die Stelle des Leiters besetzt werden. Wie es in einer Medienmitteilung ausgeführt wird, sei das Ziel die Erarbeitung eines Programms für die Entwicklung von Siedlung und Verkehr in der Agglomeration Basel. Mit dem Programm sollen möglichst viele Bundesmittel in die Nordwestschweiz geholt werden. (sda)
 
 
Google Anzeige

Sie haben eine Meinung zu diesem Thema? Dann geben Sie jetzt Ihren Kommentar ab. Zum Kommentieren müssen Sie sich einloggen (zur Registrierung).

Verwandte News zu diesem Thema

Grenzüberschreitende Tramstrecke von Basel nach Weil am Rhein

Freie Bahn für Linie 8

Basler Rheinuferwege

Kein grenzenloses Flanieren

Rückbau des ältesten Basler Rheinhafens

Nach den Kelten und den Schiffen die Bagger