Seinem Namen entsprechend erinnert „Mango“ an die Jungpflanze des Mangobaumes. Am Ende eines geschwungenen Stamm sitzen zwei lanzenförmige „Blätter“: Auf ihrer Oberseite sind Solarpanels angebracht, auf der Unterseite sorgen LED-Leuchten bei Dunkelheit für Licht. Allerdings decken die Photovoltaikzellen nur einen Teil des Stromversorgung ab. Die übrige Energie wird mit kleinen Turbinen generiert. Diese befinden sich im „Stamm“ der Lampe und werden vom Wasser gespeist, das die „Blätter“ bei Regen ins Innere ableiten. Ein wieder aufladbarer Akku speichert den Strom und das Wasser fliesst an der Unterseite wieder ab. Somit eignet sich das „Strassengewächs“ besonders gut für Länder in denen die Sonneneintrahlung hoch ist und in denen regelmässig gleichzeitig intensive Regenzeiten herrschen. Denn während die Sonneneinstrahlung in der Regel für den Betrieb ausreicht, stellt das Zwei-Energie-Konzepts den Betrieb auch während des Monsuns sicher.
Entworfen hat Miklosi „Mango“ für den „India: Future of Change“-Designwettbewerb, wo es die Lampe bis ins Final schaffte.(mai/mgt)

