« Zurück zur Übersicht: Erste Resultate der Testplanung für früheres Borregaard-Areal

Ideen für grösste Schweizer Industriebrache

Die grösste Industriebrache der Schweiz liegt im Kanton Solothurn auf dem Boden der Gemeinden Riedholz und Luterbach. Erste Resultate der Testplanung zeigen auf, wie die 110 Hektaren künftig genutzt werden können.
 
Auf dem südlichen Teil des Areals soll eine „Arbeitsplatzzone von nationaler Bedeutung“ entstehen. Dies teilt die Solothurner Staatskanzlei mit. Um das Potenzial optimal zu nutzen, sei ein Cluster mit Unternehmen beispielsweise aus der Cleantech- oder Energiebranche vorgesehen – mit Raum für Grossansiedlungen. Im Norden sind neben „qualitativ hochstehendem Wohnen“ Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen und Kultur vorgesehen. Überdies sind öffentliche Wege auf beiden Seiten der Aare und ein Park geplant. Bis Ende Jahr soll die Planung nun vertieft werden.
 
Der Planungsperimeter umfasste zwei ungefähr gleich grosse Areale nördlich und südlich der Aare. Das Nordareal liegt auf Gemeindegebiet von Riedholz und ist rund 50 Hektaren gross. Davon sind heute rund 16 Hektaren der Industriezone zugewiesen – die 2008 stillgelegte Zellstofffabrik der Attisholz Infra AG (vormals Borregaard Schweiz AG). Das Südareal auf Gemeindegebiet von Luterbach umfasst rund 57 Hektaren (davon 53 Hektaren Industriezone) und ist nur teilweise bebaut. Im Südareal erwarb der Kanton weitere 35 Hektaren, um die weitere Entwicklung des für den Kanton strategischen Areals mitbestimmen zu können. (mai)
 
Mehr zum Areal im Artikel „Was kommt nach Borregaard und Schilliger?“ vom 20. Januar 2010
 
 
 
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