Die Nachricht kam am 1. April, und sie war kein Scherz. Die CS teilte mit, dass ihr operativer Chef mit einem Bonus in der Höhe von 71000000,00 Franken für seine Arbeit belohnt werden soll. Das entspricht, wie der Chefredaktor der Handelszeitung, Martin Spieler, errechnet hat, der gesamten Lohnsumme der Staatsangestellten des Kantons Nidwalden.
Fachbeiträge : Gastkolumne
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Die Industrie braucht einen soliden Bankenplatz
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Der Wald sollte endlich nachhaltig genutzt werden. Tausend ökonomische und ökologische Gründe sprechen für die konsequente Nutzung unseres Holzes als Baustoff und Energieträger. Ein Blick auf die Schweizer Energiepolitik zeigt nun aber Erstaunliches: Unser Land hat zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien die sogenannte kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingeführt. Diese sichert den Produzenten von Strom aus Sonne, Wind, Holz und so weiter einen kostendeckenden Preis für den ins Netz eingespeisten Strom zu. Dank der KEV sind die Projekte ins Kraut geschossen. Beim Bundesamt für Energie stapeln sich die Gesuche. Mindestens 2,5 Millionen Kubikmeter Holz würden die KEV-Projekte verschlingen, wenn sie alle gebaut würden.
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Geld regiert die Welt
Geld regiert die Welt. Diese uralte Binsenwahrheit hat bis heute nichts an Aktualität und Wirklichkeitsbezug eingebüsst. Täglich lesen und sehen wir, wie die Urheber und Verantwortlichen einer Finanzkrise, welche durch ihre masslose Gier nach Gewinn das globale Finanzsystem nahe an den Kollaps und sogar Staaten beinahe zum Konkurs brachten, offenbar nichts gelernt haben. Wenn diese Leute, deren Institute mit Staatsmitteln, sprich Steuergeldern, vor dem Untergang bewahrt werden mussten, heute wieder fette Boni beziehen, dann fehlen für mich da jegliche Ethik und Verantwortungsbewusstsein.
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Abschaffung Eigenmietwert? So nicht!
Mitte Februar ging die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Besteuerung des privaten Wohneigentums, das der Bundesrat als indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Sicheres Wohnen im Alter" des Hauseigentümerverbands Schweiz unterbreiten will, zu Ende. Die Reaktionen der Vernehmlassungsteilnehmer waren überwiegend negativ. Das ist auf den ersten Blick erstaunlich, denn die Besteuerung des Eigenmietwertes, eines "fiktiven" Einkommens, geriet in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik. Die Vorlage hat aber zahlreiche Pferdefüsse. Für die Bauwirtschaft steht hier vor allem der Wegfall des Steuerabzugs für Unterhaltskosten im Vordergrund.
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Die Schweiz verdient eine Zukunft mit mehr Holz
Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds Ende Februar mit der Durchführung eines neuen Nationalen Forschungsprogramms „Strategien und Technologien zur wertoptimierten Nutzung der Ressource Holz“ beauftragt. Die Forschungsdauer beträgt fünf Jahre. Das Programm ist eine immense Chance für die Holzbranche – und für die Schweiz.
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Heidiland und seine Klischees
Wer kennt sie nicht, die Heidi-Geschichte: 1879 von Johanna Spyri verfasst, hat sie sich zum international durchschlagenden Erfolg entwickelt. Bis heute wurde Heidi in mehr als 50 Sprachen übersetzt und soll damit, nach dem Koran und der Bibel, sogar das weltweit am häufigsten übersetzte Buch sein. Auch auf Millionen von Tonträgern wurde es festgehalten und mehrfach verfilmt.
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TU Mandate, „Fluch“ oder «Segen»
Seit mehreren Jahren wählen verschiedene Auftraggeber zur Realisierung ihrer Infrastrukturprojekte vermehrt das Totalunternehmermodell. Sie vergeben also Planung und Ausführung im selben Mandat. Für die Auftraggeber eine segenreiche Form der Umsetzung ihrer Projekte.
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Die Beziehungen auf der Baustelle sind an einem Tiefpunkt
Solange nur die direkt betroffenden Personen feststellen, dass auf den Baustellen keine Zusammenarbeitskultur über die Gewerke hinweg mehr existiert und nur noch jeder vor sich hinwurstelt, ist es noch nicht so schlimm.
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Den Aufschwung finanzieren
Noch ist das Jahr jung, doch wirklicher Optimismus will sich noch nicht so recht breitmachen. Hinter uns liegt wohl eines der härtesten Jahre seit Beginn des Wirtschaftswunders nach dem zweiten Weltkrieg. Die Produktionseinbrüche sind dramatisch und die Erholung kommt nur langsam.
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Schweizer Laubholz nicht bloss fördern, sondern auch bestellen!
Die Swissbau ist vorbei, die Büros sind wieder besetzt, das Leben in der Baubranche geht seinen gewohnten Gang. Einiges aus Basel bleibt in Erinnerung. Zum Beispiel der «Woodstock» auf dem Messeplatz. Für diesen eigenwilligen Bau griffen die Macher auf Buchenholz zurück. Das ist mehr als ungewöhnlich. Die Buche bietet mit ihren krummen Stämmen wenig Ausbeute für den Säger. Hat man ihr einmal Schnittholz entrungen, so verhält es sich beim Trocknen garantiert unbotmässig. Das Buchenholz, ab Wald gleich teuer wie Fichte/Tanne, kostet ob all der Mühe, die man hat, um es zu zähmen, als baufertige Ware über den Daumen das Doppelte des Nadelholz-Normalfalls.
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