Die Inlandlieferungen der Zementindustrie nahmen zwischen Juli und September im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen zu. Im Durchschnitt der ersten neun Monate (Januar bis September) nahmen die Zementlieferungen verglichen mit 2008 um 1,2 Prozent auf 3,24 Millionen Tonnen zu. Rund die Hälfte des produzierten Zements, sprich 47,1 Prozent oder 1,5 Millionen Tonnen, wurden mit der Bahn ausgeliefert.
Der gesamtwirtschaftliche Abschwung habe Bereiche der längerfristig ausgerichteten Bauinvestitionen noch nicht voll erfasst, folgert «cemsuisse». Auf Ende Jahr rechnet die Branchenorganisation allerdings mit einem leichten Rückgang. Wie schon 2008, gehören auch dieses Jahr die Transportbetonwerke zu den mit Abstand wichtigsten Zementabnehmern: Mit rund 2,5 Millionen Tonnen nahmen die Transportbetonwerke 76,6 Prozent der Produktion ab. Zweitwichtigste Kunden sind die Bauunternehmungen, die rund 470 000 Tonnen oder 14,5 Prozent der Produktion bezogen haben. (md/pd)


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